{"id":7880,"date":"2025-04-28T10:58:05","date_gmt":"2025-04-28T08:58:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sgeaj.ch\/?p=7880"},"modified":"2025-04-28T11:05:40","modified_gmt":"2025-04-28T09:05:40","slug":"ankuendigung-breitinger-kongress-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sgeaj.ch\/fr\/actualite\/ankuendigung-breitinger-kongress-2026\/","title":{"rendered":"Ank\u00fcndigung: Breitinger-Kongress 2026"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vom 7. bis 9. Mai 2026 findet an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich eine internationale Jubil\u00e4umstagung anl\u00e4sslich des 250. Todestags von Johann Jacob Breitinger statt. Die Tagung zum Thema \u00ab\u00a0Johann Jacob Breitingers epistemologische Reformation\u00a0\u00bb wird von Frauke Berndt, Johannes Hees-Pelikan und Roland Spalinger vom Deutschen Seminar der Universit\u00e4t Z\u00fcrich organisiert. <\/h3>\n\n\n\n<p>\u00ab\u00a0[D]ie Welt ist jetzo unendlich weiter, als sie ehemahls war, und wir sehen alles in einer andern Ordnung, und mit andern Augen an\u00a0\u00bb (<a href=\"http:\/\/www.digitale-sammlungen.de\/de\/view\/bsb10573476?page=325\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>Critische Abhandlung<\/em>, 287<\/a>). W\u00e4hrend einer der tiefgreifendsten Umw\u00e4lzungen der zentraleurop\u00e4ischen Neuzeit beobachtet und reflektiert Johann Jacob Breitinger epistemische Neuformatierungen und stellt sich der Frage, wie sich menschliches Denken, Empfinden und Handeln durch diesen wissensgeschichtlichen Wandel neu erfassen lassen. Breitingers Antwort setzt bei der Sprache an, die er sowohl theologisch im Kontext von Exegese und Hermeneutik als auch philologisch im Hinblick auf Materialit\u00e4t, Semiotik und Poetizit\u00e4t einer eingehenden Analyse unterzieht. Das Ergebnis f\u00fchrt zu einer Epistemologie der Sinnlichkeit, die mit der physischen Bedingtheit des menschlichen Erkennens kalkuliert und dabei auf ein Erkenntnissubjekt st\u00f6sst, das auch einen K\u00f6rper hat. Mit dieser Theorie eines mit der Welt und ihren Objekten verbundenen Subjekts orchestriert Breitinger zeitgen\u00f6ssische Erkenntnisdiskurse und nutzt sie dar\u00fcber hinaus, um in wissenschaftspolitische, soziokulturelle sowie institutionelle Gef\u00fcge aktiv einzugreifen. Davon zeugt sein Gesamtwerk, das an der Jubil\u00e4umstagung zu seinem 250-j\u00e4hrigen Todestag zum ersten Mal \u00fcberhaupt im ganzen Umfang zur Debatte stehen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Als ordinierter Geistlicher sieht Breitinger das prim\u00e4re Ziel seines Wirkens in der gesellschaftlichen Erbauung (<em>aedificatio<\/em>\/<em>oikodom\u00e9<\/em>), die er jedoch mehr als ethisches denn als theologisches Projekt begreift. Deshalb engagiert er sich nach seinem Studium auch nicht als Theologe, sondern einerseits als Publizist von Moralischen Wochenschriften, andererseits als wirkm\u00e4chtiger Reformator innerhalb der Schweizer Bildungsinstitutionen. Ausgehend von den Paulinischen Briefen (insbes. 1&nbsp;Kor) st\u00f6sst er auf die Relevanz von verschiedenen Darstellungs- und Verstehensmodi f\u00fcr die Erbauung des Menschen (vgl. <a href=\"https:\/\/www.e-rara.ch\/zuz\/content\/zoom\/25814196?\"><em>Eclog\u00e6<\/em><\/a>), was ihn direkt zur \u00abKraft\u00bb der Sprache f\u00fchrt. Sowohl f\u00fcr die Bildung des individuellen Menschen als auch f\u00fcr gesellschaftspolitische Organisationsstrukturen besitzt die Sprache spezifische Formungspotenziale, die Breitinger theoretisch analysiert und praktisch in Dienst nimmt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die epistemische Leistung der Sprache verfolgt Breitinger in alle Richtungen (vgl. <a href=\"http:\/\/www.e-rara.ch\/zuz\/content\/zoom\/4916426\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Oratio, qua adiit Literatur\u00e6 Gr\u00e6c\u00e6 Professionem publicam<\/a>). Bereits ihre Materialit\u00e4t verantwortet die Art und Weise, wie die Bedeutung eines Zeichens zustande kommt, indem sie der Sprache eine spezifische Kraft verleiht. Seine Bedeutungstheorie weitet Breitinger \u00fcber W\u00f6rter auf Tropen und Figuren aus, was einen semiotischen Mehrwert seiner \u00dcberlegungen zur Poetik gegen\u00fcber der noch vertretenen Bedeutungstheorie innerhalb seiner Logik (vgl. <a href=\"http:\/\/www.e-rara.ch\/zuz\/content\/zoom\/4916426\"><em>Artis cogitandi principia<\/em>, 35\u201336<\/a>; <a href=\"https:\/\/www.e-rara.ch\/zuz\/ch18\/content\/titleinfo\/26896978\"><em>Dissertatione logica<\/em><\/a>) ergibt. Mit \u00absinnlichen Bildern und Gleichnissen\u00bb l\u00e4sst sich nicht nur zur Darstellung bringen (<a href=\"http:\/\/www.e-rara.ch\/zut\/content\/zoom\/8077558\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>Critische Dichtkunst I<\/em>, 8<\/a>), was sich einer begrifflichen Repr\u00e4sentationslogik entzieht, sondern auch eine Kraft auf die menschliche Seele aus\u00fcben, die so in ihrem Denken, Empfinden und Handeln geformt wird (vgl. <a href=\"https:\/\/www.zora.uzh.ch\/id\/eprint\/257876\/9\/Spalinger_2024_Stil.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Spalinger 2024<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<p>Die gezielte Kalkulation mit einer auf die Sinnlichkeit ausgerichtete Semiotik erlaubt es Breitinger, zu einer systematischen (proto-)\u00e4sthetischen Theorie zu gelangen, in der sinnliches Erkennen von der \u00abFunktion einer bestimmten Darstellungsform\u00bb abh\u00e4ngt (<a href=\"https:\/\/brill.com\/display\/book\/edcoll\/9783846758854\/BP000009.xml\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wankhammer 2016, 118<\/a>). V\u00f6llig radikal denkt er dabei selbst den Philosophen als sinnliches Wesen, das die Welt einzig mit einer \u00abin den groben C\u00f6rper eingesenckten Seele\u00bb erkennen kann (<a href=\"http:\/\/www.e-rara.ch\/zut\/content\/zoom\/8077558\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>Critische Dichtkunst I<\/em>, 8<\/a>). Breitinger setzt deshalb bei der Aufmerksamkeit (<em>attentio<\/em>) an, die den Weltzugriff strukturiert und die eine andere Art des Sehens erm\u00f6glicht (vgl. <a href=\"https:\/\/www.tandfonline.com\/doi\/full\/10.1080\/00168890.2020.1778903\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wankhammer 2020<\/a>). Die k\u00f6rperliche Situierung in der Welt und keine abstrakte, rationalistische Spekulation bildet deshalb den unhintergehbaren Modus von Breitingers Theorie der Sinnlichkeit. Freilich h\u00e4ngt diese Situierung wiederum von soziokulturellen, geschlechtsspezifischen, ethnischen etc. Spezifika ab, die gerade durch Breitingers epistemologische Reformation naturalisiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Als erkennendes Wesen bleibt der Mensch also mit seiner Umwelt verbunden, sodass er gewissermassen einen Knotenpunkt in der Verbindung der Dinge bildet. Den rationalistischen Logozentrismus \u00fcberschreitet Breitinger in Richtung einer symbiotischen Ordnung der Welt, wie sie erst mit der Fr\u00fchromantik am Horizont der Philosophie erscheinen wird. Das Sehen \u00abmit andern Augen\u00bb macht dabei selbst vor Prothesen nicht halt, mit denen das Auge bruchlos ins \u00abVergr\u00f6sserungs-Glase\u00bb \u00fcbergeht (<a href=\"https:\/\/www.e-rara.ch\/zut\/content\/zoom\/8077672\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>Critische Dichtkunst I<\/em>, 122<\/a> u. <a href=\"https:\/\/www.e-rara.ch\/zut\/content\/zoom\/8077858\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">308<\/a>;vgl. <a href=\"https:\/\/edoc.unibas.ch\/53680\/1\/Gess_Optik%20des%20Wunderbaren_transcript.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Gess 2016<\/a>). Daraus resultiert eine Epistemologie, die dem Anthropozentrismus entkommt und menschliche Erkenntnis immer schon in Abh\u00e4ngigkeit zur Umwelt konzipiert, was Schnittstellen anbietet, die sich problemlos posthumanistisch weiter entfalten lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine solche, in der Welt situierte Erkenntnistheorie bildet dann auch Breitingers Ausgangspunkt, um immer wieder erfolgreich an gesellschaftspolitischen Diskursen, in p\u00e4dagogischen Institutionen oder auch innerhalb von Zensurbeh\u00f6rden zu partizipieren und in die gesellschaftlichen Debatten zu intervenieren. So bem\u00fcht er sich darum, das zu Beginn des 18. Jahrhunderts verstaubte Collegium Carolinum in Z\u00fcrich gegen erheblichen Widerstand auf einen internationalen Standard zu bringen, ja gar zu einer akademischen Vorreiterrolle zu verbessern. Neben dem akademischen Betrieb zielt Breitinger aber auch auf eine Breitenwirksamkeit seines Schaffens ab, wenn er beispielsweise zusammen mit Johann Georg Altmann, Johann Jacob Zimmermann oder Johann Jacob Bodmer verschiedene Zeitschriften herausgibt und dadurch zur Bildung der Mitglieder einer neuen, n\u00e4mlich genuin b\u00fcrgerlichen Gesellschaftsform beitr\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Jubil\u00e4umskongress m\u00f6chte die M\u00f6glichkeit nutzen, um Breitingers Werk und Schaffen in seiner ganzen Breite und Tragweite zur Diskussion zu stellen. Dazu dienen drei \u00fcbergeordnete Sektionen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Theologie und Hermeneutik:<\/strong> So wenig Breitingers theologische Arbeiten bisher von der Forschung beachtet wurden, so wesentlich erweisen sich gerade Theologie und Hermeneutik f\u00fcr seine Poetik, (Proto-)\u00c4sthetik sowie gesellschaftspolitischen und institutionellen Aktivit\u00e4ten (vgl. <a href=\"https:\/\/www.e-rara.ch\/zuz\/content\/zoom\/4916209?\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>De principiis<\/em><\/a>). Dies zeichnet sich bereits in seinen ersten Publikationen ab: Beispielsweise arbeitet er als 19-j\u00e4hriger Student an einer Abhandlung (vgl. <a href=\"https:\/\/www.e-rara.ch\/zuz\/content\/titleinfo\/23518003?\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>Exercitatio theologica<\/em><\/a>), die Jesaias\u2019 \u2039Stimme in der W\u00fcste\u203a als <em>figura <\/em>Johannes\u2019 des T\u00e4ufers (vgl. Jes 40,3; Joh 1,23) sowie die Funktion dieser Stimme analysiert, die Menschen zur Konversion (<em>metanoia<\/em>) zu bewegen (vgl. dazu auch <a href=\"https:\/\/www.e-rara.ch\/zuz\/content\/zoom\/23840560\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zacharias ut mutus orator<\/a>). Wie Breitinger die Macht der Sprache, Menschen zu formen, in seinen theologischen Arbeiten zu theologischer Exegese und Hermeneutik entdeckt, soll in der ersten Sektion untersucht werden. Dabei interessieren ihn insbesondere die auf Sprache sowie deren Verstehens- und Wirkungsm\u00f6glichkeiten reflektierenden Stellen des ersten und zweiten Testaments, wobei er bei dem lutherischen Grundsatz <em>sola scriptura<\/em> ansetzt und diesen f\u00fcr Fragen fruchtbar macht, die von der Editionsphilologie bis zur Poetologie reichen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Epistemologie und Ontologie:<\/strong> Weil menschliches Denken, Empfinden und Handeln von sprachlichen Strukturen abh\u00e4ngen, wie Breitinger feststellt, entwickelt er ein neues epistemologisches Fundament, das er in der Semiotik verankert. Die Abh\u00e4ngigkeit einer ontologischen Ordnung der Welt vom epistemologischen menschlichen Zugriff auf die Welt f\u00fchrt Breitinger zur Rolle von sinnlichen Zeichen und Bilder, die er haupts\u00e4chlich in der Poesie beobachtet und in seinen Poetiken systematisch untersucht. Mit dieser Theorie der Sinnlichkeit steht die Verbindung von Epistemologie und Ontologie zur Debatte, welche die Ordnung der Dinge an den diese Dinge wahrnehmenden Augen ausrichtet. Breitingers \u00dcberlegungen zur Funktion der Darstellung allgemein und der Poesie im Besonderen f\u00fcr Epistemologie und Ontologie f\u00fchren direkt zu einem <em>pas de deux<\/em> mit dem Diskursivit\u00e4tsbegr\u00fcnder der \u00c4sthetik, Alexander Gottlieb Baumgarten: Breitinger lobt Baumgarten in seiner <em>Vertheidigung der Schweitzerischen Muse, Hrn. <\/em>D.<em> Albrecht Hallers<\/em> (1744) f\u00fcr dessen Poetik in den <em>Meditationes philosophicae<\/em> (1735), Baumgarten wiederum lehnt die Struktur seiner <em>Aesthetica<\/em> (1750\/1758) stark an Breitingers <em>Critische Dichtkunst<\/em> (1740) an und \u00fcbernimmt eine ganze Reihe an epistemologisch zentralen Argumenten und Motiven von der <em>Critischen Dichtkunst<\/em>. Die epistemologische und ontologische Funktion von Breitingers (proto-)\u00e4sthetischen Schriften soll die zweite Sektion ins Zentrum einer diskursanalytischen sowie ideengeschichtlichen Untersuchung stellen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Gemeinschafts- und Gesellschaftsbildung:<\/strong> Breitingers epistemologische Reformation ist kein Projekt, das am Rande des Papiers Halt macht. Dabei spielen nicht zuletzt diejenigen tradierten Gattungen eine zentrale Rolle, die sich dazu anbieten, keine Grenze zwischen Theorie und Praxis zu ziehen. Anschaulich zeugt beispielsweise seine Trostschrift (<em>consolatio<\/em>) davon, wie er einerseits durch die schriftliche Performanz ganz pragmatisch der Familie Escher zum Tode ihres Sohnes Trost spendet, andererseits gerade dabei eine Theorie der Trauer, der Seele und der Seelenheilkunde erstellt (vgl. <a href=\"https:\/\/www.e-rara.ch\/zuz\/content\/zoom\/25815049\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>Trost-Schrift<\/em><\/a>). \u00c4hnliches gilt f\u00fcr seine Streitschriften (vgl. exemplarisch <a href=\"https:\/\/www.deutsche-digitale-bibliothek.de\/item\/WZF42KKY5S57L4L2JVCIFSJR6E7LXWFJ\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>Der gest\u00e4upte Leipziger Diogenes<\/em><\/a>), seine akademischen Reden (vgl. <a href=\"https:\/\/www.e-rara.ch\/zuz\/content\/titleinfo\/25562287?query=Breitingerus&amp;lang=en\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>Orationes IIII. Solennes<\/em><\/a>; <a href=\"https:\/\/www.e-rara.ch\/zuz\/doi\/10.3931\/e-rara-15724\"><em>Drey Reden<\/em><\/a>), seine Schulb\u00fccher (vgl. exemplarisch <a href=\"https:\/\/www.e-rara.ch\/zuz\/content\/zoom\/4920296\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>Catechesis doctrinae politic\u00e6<\/em><\/a>) oder auch sein Briefwechsel, der von einer nicht zu untersch\u00e4tzenden Funktion innerhalb des europ\u00e4ischen Gelehrtennetzwerkes zeugt (vgl. <a href=\"https:\/\/www.wallstein-verlag.de\/9783835305601-johann-jakob-bodmer-und-johann-jakob-breitinger-im-netzwerk-der-europaeischen-aufklaerung.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">L\u00fctteken\/Mahlmann-Bauer 2009<\/a>). Schliesslich bilden vor allem die mit Bodmer gemeinsam verfassten und herausgegebenen Moralischen Wochenschriften einen gesellschaftspolitischen Beitrag (<a href=\"https:\/\/www.wallstein-verlag.de\/9783835356764-johann-jakob-bodmers-arbeit-an-der-aesthetik.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Hees-Pelikan 2024<\/a>). Die dritte Sektion soll deshalb konsequenterweise Gemeinschafts- und Gesellschaftsbildung sowie die soziokulturellen und institutionellen Umst\u00e4nde in den Blick nehmen, in denen Breitingers Werk zustande kommt. Ein Schwerpunkt gilt dabei der Wechselwirkung von Theorie und Praxis, die sich bei Breitinger abzeichnet und die er zugleich auch immer wieder reflektiert.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Weitere Informationen zum Tagungsprogramm finden sich auf der <a href=\"https:\/\/www.ds.uzh.ch\/de\/tagungen\/breitinger\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Webseite der Jubil\u00e4umstagung<\/a>. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom 7. bis 9. Mai 2026 findet an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich eine internationale Jubil\u00e4umstagung anl\u00e4sslich des 250. Todestags von Johann Jacob Breitinger statt. 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